Sanierungsmaßnahmen

Sanierung der Ratzeburger Stadtkirche wird fortgesetzt

 

Wer die lichtdurchflutete schöne Ratzeburger Stadtkirche St. Petri betritt, ahnt nicht unbedingt, dass ihre Sanierung noch nicht abgeschlossen ist. Von 2009 bis 2012 gab es eine aufwendige Grundsanierung der tragenden Bauteile, d.h. Mauerwerk und Träger im Dachstuhl, sowie eine umfangreiche Innensanierung. Ebenso notwendig zu sanieren sind jedoch die Fenster als Bestandteil der Außenhülle des Gebäudes. Es handelt sich dabei um die Spitzrautenverglasung der Fassung von 1870 – 1880, die mittlerweile rund 140 Jahren überdauert haben. Damit ist die durchschnittliche Standzeit von 80 – 100 Jahren seit langem überschritten und entsprechend groß sind auch die Schäden: Alle Bleiverglasungen weisen erhebliche Wellungen, Sprünge und auch Löcher, auf, die auf statische Schwächungen durch Wind und Wetter zurückzuführen sind. Wer an einem windigen kühlen Abend im Kirchenraum sitzt, hat die dadurch verursachte Zugluft vielleicht selber schon unangenehm gespürt. Durch die entstehenden ungünstigen klimatischen Verhältnisse im Kircheninnenraum werden daher die Nutzungen erschwert und der Orgel droht zudem durch zu hohe Luftfeuchtigkeit Schimmelbefall.

 

Der Kirchengemeinderat ist froh, dass nun mit der Sanierung der am schlimmsten betroffenen Fenster der Westseite in einem ersten Bauabschnitt begonnen werden konnte, nachdem eine Finanzierungslücke dankenswerter Weise durch eine Spende der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg in Höhe von 7.350,- € geschlossen wurde. Hier wurden erste Fensterelemente ausgebaut. Sie werden in einer Spezialwerkstatt mit noch zu verwendendem und zu ersetzendem Glas mit neuer Bleifassung wieder hergestellt. Die ersten restaurierten Fenster sind bereits wieder eingesetzt. Nach und nach sollen nun die restlichen Fenster der westlichen Kirchenseite ausgebaut und in gleicher Weise wieder hergestellt werden.

 

Nach diesem ersten Bauabschnitt hofft der Kirchengemeinderat nun möglichst bald auch die Fenster der Süd-, Ost- und Nordseite sanieren zu können. Sobald die Finanzierung mit rund 150.000 € sichergestellt werden kann, soll der zweite Bauabschnitt beginnen. Drittmittelgeber wie z.B. Stiftungen sind angeschrieben worden, avisierte Zusagen gibt es, auch seitens des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, und private Spenden sind dankbar entgegengenommen. Aber es ist noch eine große Lücke zu schließen, da die Baurücklagen der Kirchengemeinde durch die bereits erfolgten umfangreichen Sanierungsmaßnahmen aufgebraucht sind.

Um einen Eigenanteil an dieser Finanzierung leisten zu können, ist die Kirchengemeinde nach wie vor auf Spenden angewiesen und bittet herzlich um Unterstützung. Das Spendenkonto der Kirchengemeinde St. Petri lautet:

Treuhandkonto St. Petri bei der KSK, IBAN: DE85 2305 2750 0086 030590 mit dem Stichwort: „Fenster St. Petri“. Der Kirchengemeinderat freut sich über jede Unterstützung zum Erhalt der Ratzeburger Stadtkirche und dankt allen bisherigen und zukünftigen Spendern und Spenderinnen sehr.

 

 

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