Aktuelles Kirchengemeinde

 

Angesichts der aktuellen Coronasituation muss die für Sonntag, 16.01.2022 angekündigte Gemeindeversammlung  der Kirchengemeinde St. Petri leider abgesagt werden.

Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Der Gottesdienst mit Pastorin Wiebke Keller um 10 Uhr in der Stadtkirche findet mit der 2 G Regelung statt.

 

 

 

 

Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die Kirchengemeinden St. Georgsberg, St. Petri, Dom, Ziethen, Sterley, Mustin und Seedorf nun in der Region 2 eng zusammen, auch wenn das in diesen Tagen noch nicht überall zu bemerken ist.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich heute noch vor allem auf die pastorale Arbeit, die Urlaubs-, Krankheits- und Kasualvertretung. In dem Dienst an der Jugend arbeiten die Ratzeburger Gemeinden ja schon seit längerem eng zusammen.

Diese Zusammenarbeit wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken, weil vakante Pastorenstellen nicht mehr besetzt werden dürfen, bis wir nur noch vier Pastorinnen oder Pastoren in der Region 2 haben werden.

Die Region 2 wird daher für uns alle immer mehr an Bedeutung gewinnen: In gemeinsamen Gottesdiensten, der Konfirmanden- und Seniorenarbeit, der Kultur- und Bildungsarbeit und viele andere Bereiche.

Nur ist Region 2 ein äußerst nichtssagender und technischer Name. Ein neuer Name muss her! Ein Name, mit dem sich alle beteiligten Gemeinden identifizieren können.

Bis zum 31. Januar 2022 nimmt die Regionalkonferenz Namensvorschläge entgegen. Jeder darf sich beteiligen. Bitte schicken Sie Ihren Vorschlag und eventuell eine kurze Begründung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch an Ihren Gemeindepastor oder Gemeindepastorin.

In der Regionalkonferenz werden die eingegangenen Vorschläge beraten und durch eine Wahl beschlossen.

Der glückliche Namensgeber oder die glückliche Namensgeberin darf mit einem kleinen Geschenk rechnen.

Es grüßt herzlich

Ihr Pastor Jakob Henschen, Mustin und Seedorf

 

Der vom Bürgerverein Ratzeburg und Umgebung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Ratzeburger Stadtmarketing im vergangenen September ausgelobte Bürgerwettbewerb zur Umgestaltung der in der Coronapandemie entstandenen "Ratzeburger Steinschlange" in eine "Skulptur der Zuversicht" hat trotz vielfältiger Werbung auf unterschiedlichen Kanälen nicht die gewünschte Resonanz entfalten können, wie es sich die Organisatoren ursprünglich gewünscht haben. Lediglich zwei Entwürfe wurden zum Ende der Ausschreibungszeit eingereicht, einer davon allerdings in der Qualität eines Siegerentwurfs.

Die Konfirmandengruppe die Kirchengemeinde St. Petri hatte sich unter der Leitung von Künstlerin Eva Ammermann mit den Motiven und der Intention der "Ratzeburger Steinschlange" befasst und schließlich eine Idee für deren zukünftige Präsentation skizziert. Dabei gab die Frage des Standortes dieser Skulptur die eigentliche Inspiration zum Entwurf. Der Blick der Konfirmanden fiel dabei auf den begrünten Platz hinter der Stadtkirche St. Petri, auf dem bereits zwei Apfelbäume zur Erinnerung an Korbinian Aigner und den Ratzeburger Superintendenten Johannes Lange, der in der Nazi-Zeit der Vereinnahmung durch die deutsch-christliche Ideologie mutig Widerstand entgegensetzte, stehen.

Es wurden Möglichkeiten diskutiert, wie hier auch die "Skulptur der Zuversicht" ihren Platz finden könnte und schließlich ein Modell entworfen, das das Thema der Steinschlange wieder aufgreift und die Bäume miteinbezieht.

 

                                            

 

(Quelle: PRESSEMITTEILUNG der Stadt Ratzeburg "Skulptur der Zuversicht" entsteht bei St. Petri als bleibende Erinnerung an die Zeit der Coronapandemie)

 

Vertraut den neuen Wegen

 

Darauf war schon lange hingearbeitet worden – ein regionaler Kirchengemeinderatstag mit verschiedenen Diskussionsgruppen und thematischen Workshops!

Zuvor hatte es in den letzten Jahren wiederholt Arbeitsgruppen und Regionalkonferenzen in der „Region 2“ (Ratzeburger Domkirchengemeinde, St. Petri, St. Georgsberg, Ziethen, Sterley, Seedorf, Mustin) gegeben. Immer unter der Prämisse und Voraussetzung, kirchliches Leben unter den sich verändernden Rahmenbedingungen zu organisieren und sicherzustellen. Was heißt das konkret: Die Gemeindegliederzahlen werden jedes Jahr weniger, die jährlichen Schlüsselzuweisungen sinken. Der Fachkräftemangel bei den Pastoren*innen macht schon jetzt sich deutlich bemerkbar, in wenigen Jahren werden nur noch vier (!) Pastoren ihren Dienst in dieser Region ausüben. Nicht jede Kirchengemeinde wird noch ihre eigene Pastorin, ihren eigenen Pastor haben, das erfordert ein Umdenken bei den anstehenden Themen: Wie organisieren wir die pfarramtliche Versorgung in der Region, wie werden Seelsorgerbezirke neu geschnitten und zugewiesen, welche Gebäude werden wir in den nächsten Jahren erhalten (können), wie wird Konfirmandenarbeit organisiert, usw.

Zum regionalen Kirchengemeinderatstag in St. Petri und im Petri-Forum waren 34 Kirchengemeinderäte aus den sieben Kirchengemeinden zusammengekommen, um sich über folgende Themen zu informieren und zu diskutieren:

Finanzen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Orte kirchlicher Arbeit, Qualität und Quantität kirchlicher Arbeit, Zusammenspiel von Pfarrstellen und Gemeindeidentität, wie muss für mich als KGR-Mitglied und Christ Gemeinde sein, was gibt mir ein gutes Gefühl, Kraft, und Spaß? Welchen Namen könnte unsere Region 2 haben?

Die verschiedenen Workshops waren so besetzt, dass fast ausnahmslos Mitglieder aller Kirchengemeinden vertreten waren, sodass ein bunte Vielfalt an Meinungen und Positionen ausgetauscht wurde.

Ein Thema, ein Projekt ist recht weit in der Vorbereitung und Abstimmung in der Region: Ein regionaler Gemeindebrief, der von allen sieben Gemeinden verantwortet und finanziert wird. Also ein völlig neues Format, das nicht die einzelne Kirchengemeinde in den Blick nimmt, sondern die Region 2 mit ihren Veranstaltungen, Besonderheiten, Projekten. Da dürfen wir gespannt sein!

Im weiteren Verlauf des Tages wurden vielen Themen bearbeitet (s.o.), bei denen die Teilnehmenden sich auf die verschiedenen Sichtweisen einlassen konnten, Verständnis füreinander entwickelten und ein Gespür dafür bekamen, wie wichtig es künftig ist, regional zu denken und zu agieren und zu handeln. Motto: Gemeinsam sind wir stark.

Wie geht es weiter: Zu einzelnen Themen (Finanzen, Gebäude) gab es die Verabredung, weiter daran zu arbeiten. Für die Fortführung der regionalen Jugendarbeit ist die Neuausschreibung der Stelle des Jugenddiakons ganz entscheidend, für den Namen der Region gibt es einen Aufruf zu einem Wettbewerb (s. Artikel Pastor Henschen), damit dieser Name dann auch im neuen Gemeindebrief entsprechend verwendet werden kann. 

Fazit: In einer Schlussrunde bat die Moderatorin des KGR Tages, Frau Kerstin Kafke, ihr sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt für diesen gut organisierten Tag (!), um die Vollendung des Satzes: Regionalisierung ist… - ausnahmslos kamen positive Rückmeldungen zum KGR Tag und zu dem regionalen Weg, der zu beschreiten ist. Alle konnten sich darauf einlassen, regional mehr, besser, intensiver zusammenzuarbeiten. Das macht Mut, auf dem Weg der Regionalisierung schneller voranzukommen.

Wie heißt es doch im Kirchenlied EG 395: Vertraut den neuen Wegen!

  Broder Feddersen

 

Aufteilung der seelsorgerlichen Zuständigkeit – vertretungshalber – in der Kirchengemeinde St. Petri in Region 2

 

Wiebke Keller (Kirchengemeinde St. Petri): Bezirk II (nördl. Vorstadt) erweitert nach Süden bis einschl. Schweriner Str., Hasselholt , Burgfeld, Eekhorst, Tannenweg, Am Kanichenberg, Berkenbusch, Gartenstraße, Schweriner Straße; Georg-Heinemann-Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Emil-von-Behring-Weg, Röpersberg (ohne DRK-Heim und Haus Park Röpersberg)  

 

Gert-Axel Reuß (Domgemeinde):

Amtshandlungen, Seelsorge und Geburtstagsbesuche auf der Insel

 

Andreas Wegenhorst (Kirchengemeinde Sterley):

Amtshandlungen, Seelsorge und Geburtstagsbesuche:

Seedorfer Straße, Zittschower Weg, Auf dem Tischlerland, Neue Heimat, Posener Straße, Heilsberger Straße, Elbinger Straße,  Memeler Straße, Königsberger Straße, Stettiner Straße, Kolberger Straße, Braunsberger Straße, Marienburger Straße, Ortelsburger Straße,  Posener Straße, Kösliner Straße, Alte Ziegelei, Salemer Weg

 

Jakob Henschen (Kirchengemeinden Mustin+Seedorf):

Amtshandlungen, Seelsorge und Geburtstagsbesuche:

Bergbuschschlag, Gustav-Peters-Platz, Feldstraße, Danziger Straße, Schmilauer Straße (ohne SWR), Forellenweg, Dermin, Eichenweg, Am Mühlengraben, Oelmannsallee, Birkenweg, Waldesruher Weg, Henri-Dunant-Straße, Robert-Koch-Weg, Wilhelm-Röntgen-Weg, Ferdinand-Sauerbruch-Weg, Marie-Curie-Weg

 

Wolfgang Rogge (Kirchengemeinde Ziethen): Bezirk IV: Seniorenwohnsitz und Haus Park Röpersberg (SWR und HPR), Springer für Beerdigungen und Unvorhergesehenes

 

Linus Botha: zuständig für Seelsorge, Gottesdienste und Amtshandlungen in den Heimen Fürst Bismarck, Bei St. Petri, DRK und Pflegehaus RZ/ehemals Wedemeyer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Aufteilung der seelsorgerlichen Zuständigkeit – vertretungshalber – in der Kirchengemeinde St. Petri in Region 2

 

Wiebke Keller (Kirchengemeinde St. Petri): Bezirk II (nördl. Vorstadt) erweitert nach Süden bis einschl. Schweriner Str., Hasselholt , Burgfeld, Eekhorst, Tannenweg, Am Kanichenberg, Berkenbusch, Gartenstraße, Schweriner Straße; Georg-Heinemann-Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Emil-von-Behring-Weg, Röpersberg (ohne DRK-Heim und Haus Park Röpersberg)  

 

Gert-Axel Reuß (Domgemeinde):

Amtshandlungen, Seelsorge und Geburtstagsbesuche auf der Insel

 

Andreas Wegenhorst (Kirchengemeinde Sterley):

Amtshandlungen, Seelsorge und Geburtstagsbesuche:

Seedorfer Straße, Zittschower Weg, Auf dem Tischlerland, Neue Heimat, Posener Straße, Heilsberger Straße, Elbinger Straße,  Memeler Straße, Königsberger Straße, Stettiner Straße, Kolberger Straße, Braunsberger Straße, Marienburger Straße, Ortelsburger Straße,  Posener Straße, Kösliner Straße, Alte Ziegelei, Salemer Weg

 

Jakob Henschen (Kirchengemeinden Mustin+Seedorf):

Amtshandlungen, Seelsorge und Geburtstagsbesuche:

Bergbuschschlag, Gustav-Peters-Platz, Feldstraße, Danziger Straße, Schmilauer Straße (ohne SWR), Forellenweg, Dermin, Eichenweg, Am Mühlengraben, Oelmannsallee, Birkenweg, Waldesruher Weg, Henri-Dunant-Straße, Robert-Koch-Weg, Wilhelm-Röntgen-Weg, Ferdinand-Sauerbruch-Weg, Marie-Curie-Weg

 

Wolfgang Rogge (Kirchengemeinde Ziethen): Bezirk IV: Seniorenwohnsitz und Haus Park Röpersberg (SWR und HPR), Springer für Beerdigungen und Unvorhergesehenes

 

Linus Botha: zuständig für Seelsorge, Gottesdienste und Amtshandlungen in den Heimen Fürst Bismarck, Bei St. Petri, DRK und Pflegehaus RZ/ehemals Wedemeyer)

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.