Aktuelles Kirchengemeinde

 

Im Sommer überlegt der Weihnachtsmann, wie er den Kindern begegnen und ihnen eine Freude machen kann, wenn in diesem Jahr der Inseladvent ausfällt. Ein Ort, an dem Weihnachten jedes Jahr fröhlich gefeiert wird, ist die Stadtkirche. Darum wird er in diesem Jahr mit seinen Wichteln in die St. Petri-Kirche kommen – und ihr, liebe Kinder, seid herzlich eingeladen, ihm dort zu begegnen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, noch ein bisschen mehr darüber zu erfahren, worum es beim Weihnachtsfest eigentlich geht. Wir werden unsere schönen Krippenfiguren aufbauen und Euch die Geschichte der Geburt Jesu erzählen.

 

Wann? Im Dezember, am 3. Advent, 13.12.2020, von 14.00 – 16.30 Uhr

Wo? In der Stadtkirche St. Petri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis: Sollte die Veranstaltung wegen entsprechender Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht stattfinden können, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

 

Ursula Krause, unsere ehrenamtliche Küsterin an St. Petri, hatte die Idee für einen Corona-Segensbaum.

 

Zusammen mit Ingo Nimtz hat sie ihn aufgestellt und über und über mit Segensprüchen geschmückt.

 

Sie sind herzlich eingeladen, in der St. Petri-Kirche zu verweilen, sich Zeit zur Besinnung oder für ein Gebet zu nehmen und einen Segensspruch vom Baum zu „pflücken“ – für sich oder zum Verschenken!

 

Bleiben Sie behütet!

 

     Wiebke Keller

 

Liebe Maria, lieber Josef,
ich bin so froh, dass es im Jahr der Geburt Eures Sohnes Jesus keine Corona-Pandemie gab. Ihr hättet zuhause bleiben müssen. Euer Sohn wäre  in Nazareth zur Welt gekommen statt in der Davidsstadt Bethlehem. In der Umgebung von Nazareth gibt es ja auch Hirten. Die Engel hätten sicher auch dort von der Geburt des Gottessohnes gesungen. Aber hätten sie am Schluss gesagt „Und nun bleibt bitte besser zuhause“? Die Hirten hätten wegen der Hygiene-Regeln nicht zu Euch kommen dürfen. Oder nur einzeln, einer nach dem anderen. Schließlich darf man während der Pandemie nur mit zwei Haushalten, mit Abstand und mit Mundschutz zusammenkommen. Und wenn Ihr ständig hättet lüften müssen, wäre es wohl kälter gewesen als im Stall in Bethlehem. Die Weisen aus dem Morgenland hätten wohl gar nicht erst einreisen dürfen. Oder sie hätten erst in Quarantäne gemusst. Ob das dann alles gut gegangen wäre mit dem König Herodes? Es wäre eine ganz andere Geschichte von der Heiligen Nacht und den Tagen danach geworden. Wie gut, dass damals keine Pandemie war!


Liebe Gemeinde,
die Weihnachtsgeschichte wird sich nicht verändern. Wir aber werden uns für das Weihnachtsfest neue Ideen ausdenken. Werden die Kinder und Verwandten anreisen dürfen? Oder werden wir das Weihnachtsfest weitgehend in ganz kleiner Anzahl in unseren Wohnungen und Häusern verbringen? Es wird—wenn überhaupt—nur wenige Weihnachtsmärkte geben. Das wirkt sich auf die Dekoration in den Häusern und Gärten aus. Und auch auf die Geschenke. Geschenke kommen vermehrt mit den Paketdiensten.  Das bedeutet viel Stress für die Austräger. Anderen fehlen dafür die Aufträge und die Einnahmen.
Wie die Weihnachtsgottesdienste stattfinden können, wissen wir erst kurz vorher. Wenn überhaupt, wird vieles draußen stattfinden. Wie damals in Bethlehem. Da war es auch kalt und zugig. Draußen hätten wir sozusagen ein echtes Weihnachtsgefühl. Gesang wird wohl nur mit großem Abstand möglich sein. Die Engel damals in Bethlehem haben vermutlich auch mit großem Abstand gesungen.
In diesem Jahr werden wir Weihnachten neu entdecken. Andere als die vertrauten Aspekte der Weihnachtsgeschichte werden wichtiger werden. Und möglicherweise werden wir sogar näher dran sein an Gottes Weihnachtsgeschenk für uns.
Für Jesus wurde es sehr bald nach seiner Geburt gefährlich. Sein Vater sorgte durch die Flucht nach Ägypten für seine Rettung.

Bleiben auch Sie in vielerlei Gefahren an Leib und Seele behütet in der kalten und dunklen Jahreszeit. Bleiben Sie achtsam für die Zeichen von Weihnachten. Es wird anders in diesem Jahr. Anders schön.

 

Es grüßt Sie im Namen des Pfarrteams
Ihre Margrit Kehring-Ibold

 

Foto: epd bild

                                                                      

 

Liebe Geburtstagskinder der letzten Wochen, liebe Senioren und Seniorinnen,

die Adventszeit und das Weihnachtsfest liegen vor uns und wir wissen: es wird anders sein als in allen Jahren zuvor.

Und vieles von dem, worauf wir uns üblicherweise freuen, wird in den kommenden Wochen nicht oder nicht wie gewohnt stattfinden können. Dazu gehört auch das adventliche Kaffeetrinken, zu dem wir Sie sehr gerne in der Ansveruskirche begrüßt hätten.

 

Wir laden Sie aber statt dessen herzlich zu einer Orgelandacht im Advent ein, sie beginnt am Mittwoch, 02. Dezember 2020, um 15 Uhr und findet in der Stadtkirche St. Petri statt.

 

Wir hören miteinander Gottes Wort und festliche Musik, nehmen uns Zeit für Besinnung und Gebet. Wir würden uns freuen, wenn es Ihnen möglich ist, daran teilzunehmen. Wir werden selbstverständlich die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, um niemanden zu gefährden.

 

Wir haben aber auch großes Verständnis, wenn Sie in dieser Zeit nicht dabei sein mögen.

„Fürchtet Euch nicht“, diese weihnachtliche Botschaft der Engel an die Hirten auf dem Feld ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Wir wollen uns nicht von Angst leiten und unser Leben nicht von ihr bestimmen lassen. Wir spüren, wie gefährdet unser Leben ist, aber auch, wie wichtig Solidarität und Rücksichtnahme untereinander sind. Die Weihnachtsgeschichte ist eine Hoffnungsgeschichte, die die Welt verändert hat. Gott kommt als Mensch, als hilfebedürftiges Kind in die Welt, um sie zu heilen. Ein auf die Hilfe anderer angewiesenes Neugeborenes, kein starker, mächtiger, reicher Mensch. Das Kind in der Krippe will uns helfen, offen und rücksichtsvoll miteinander zu leben, damit ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen dieser Welt möglich ist.

Lassen Sie uns daher gemeinsam das Licht der Advents- und Weihnachtszeit in die Dunkelheiten dieser Zeit hinaustragen. Lassen Sie uns diese Zeit miteinander bestehen – vielleicht räumlich voneinander getrennt, aber in Fürsorge und Mitgefühl und im Gebet untereinander verbunden.

 

 

Wenn Sie möchten, dass wir Sie einmal direkt anrufen oder wenn Sie Unterstützung benötigen, melden Sie sich gern bei uns. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 04541 - 8792866 und Frau Reiter in unserem Gemeindebüro unter der Telefonnummer 04541 - 891765.

 

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen!

Mit herzlichen Segensgrüßen

Ihre

Wiebke Keller

 

„Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“  Lukasevangelium, Kapitel 2

 

Hier dazu die Berichte  von Paula und Pauline, die dabei waren:

 

Mein Konfirmandenpraktikum:
Mein Praktikum war sehr spannend und eine interessante Erfahrung, Teamer zu sein. Ich war immer darauf konzentriert, die Kinder unter Kontrolle zu haben. Bei der Begrüßung am Morgen hatte man auch die Möglichkeit, ein Gebet oder unseren täglichen Psalm zu sprechen. Unser Thema war „Daniel und sein löwenstarker Freund“. Zur Kinderbibelwoche war jeder herzlich willkommen, egal ob er nett oder frech, klein oder groß oder jung oder alt war. Gott nimmt jeden auf, wie er ist.


Leider konnten wir nicht jeden Tag singen, weil wir drinnen nicht singen durften und es draußen zwei Tage geregnet hat. Dafür haben die Kinder die Orgel kennengelernt. Die anderen Teamer waren auch immer voll bei der Sache, weil es ihnen Spaß gemacht hat, die Kinder zu betreuen. Corona hat die Sache zwar etwas schwerer gemacht, aber die Kinder haben trotzdem am letzten Tag Nutella- oder Marmeladenbrötchen bekommen.

Ich finde, wir haben das gut gemeistert und es hat mir sehr viel Freude gemacht. Danke, dass ich dabei sein durfte.
Viele Grüße

Paula Schnack


Die Kinderbibelwoche, besser bekannt als "KiBiWo", fand wieder statt - diesmal unter dem Motto "Daniel und sein löwenstarker Freund".

In der ersten Woche der Herbstferien trafen sich die Kinder, um zu basteln, zu spielen und draußen zu singen. Sie gingen auf Löwenjagd, entwirrten Schuhsalate zum Kennenlernen, bastelten kleine Mutmacher - Windlichter oder Schutzengel aus Salzteig - und lernten Geheimschriften.

Die vier Tage gingen viel zu schnell vorbei und viele Kinder freuen sich schon auf das nächste Jahr. Wir uns auch!

Pauline Koch

 

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hat die „Partnerschaft für Demokratie“ der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen das vom BUND vorgeschlagene Projekt „Apfelbäume für Meinungsfreiheit und Erinnerung“ Anfang Februar 2020 bewilligt.

Der Korbiniansapfel oder KZ-3 ist eine der Apfelsorten, die der katholische Theologe Korbinian Aigner während seiner Gefangenschaft im KZ Dachau züchtete, wohin er wegen seiner anti-nationalsozialistischen Haltung gebracht worden war. Die Mitglieder des BUND wollen den Superintendenten Johannes Lange mit zwei Apfelbäumen an der Stadtkirche ehren und zugleich an Aigner erinnern, dessen Korbiniansapfel zu einem biologischen Mahnmal gegen Gewaltherrschaft geworden ist. Die Pflanzung findet am Buß- und Bettag, 18.11.2020, im Rahmen einer Andacht mit Pröpstin Frauke Eiben statt.

Zur Erläuterung:

Die Sankt-Petri-Kirche war 30 Jahre lang die Predigtstätte von Johannes Peter Lange (geb. 1867 in Hostrup - gest. 1953 in Klein Brodersby), der seit 1914 als Landessuperintendent in der damals noch relativ selbstständigen Lauenburgischen Kirche wirkte. Die Lauenburgische Kirche gehörte als Sprengel zur schleswig-holsteinischen Landeskirche, war aber mit Sonderrechten ausgestattet. Die Sonderrechte seines Sprengels wusste Superintendent Lange in der NS-Zeit segensreich zu nutzen. Mit Klugheit und Geschick sorgte er dafür, dass die Lauenburgische Kirche von nationalsozialistischem Einfluss – etwa durch die sogenannten „Deutschen Christen“ – weitgehend verschont blieb. Um seine Unabhängigkeit zu wahren, vermied Lange den formalen Beitritt zur Bekenntnisbewegung, wenngleich er ihre Ziele und Überzeugungen in vielem teilte. Seine Widerständigkeit zeigte sich beispielsweise darin, dass er sich 1933 mit dem Erreichen der Altersgrenze nicht pensionieren ließ, sondern noch weitere 11 Jahre im Amt verblieb.


Superintendent Langes positives Wirken erkennt man an der Ermöglichung der „Möllner Notkonfirmation“ im Jahr 1937. Der Lübecker Bischof Erwin Balzer – Mitglied der NSDAP seit 1931 – hatte nämlich in seinem Kirchenkreis den bekenntnistreuen Pastoren die Amtsführung untersagt. 163 Konfirmand*innen und deren Eltern lehnten daraufhin den Konfirmandenunterricht durch Pastoren ab, die der nationalsozialistischen Ideologie nahestanden. Für diese 163 Konfirmand*innen wurde auf eigene Initiative hin geheimer Unterricht organisiert. Durch den Einfluss Langes gab es in der Lauenburgischen Kirche Möglichkeiten, die es in Lübeck nicht mehr gab: Die Möllner Nicolaikirche konnte als Ort für die Konfirmation genutzt werden und der bekenntnistreue Flensburger Pastor Dr. Ernst Mohr führte die Konfirmation die jungen Lübecker*innen durch.


Als geradlinig erwies Superintendent Lange sich in weiteres Mal, indem er seine bischöflichen Rechte nutzte und 1938 in der Ratzeburger Sankt-Petri-Kirche 22 Vikare ordinierte. Diese waren zuvor als schleswig-holsteinische „Exil“-Theologiestudenten nach München gegangen, weil sie der Bekennenden Kirche angehörten und nur noch dort ihr Theologiestudium im traditionellen Sinn durchführen konnten. Nach Beendigung des Studiums wollten sie sich nicht von einem Bischof der „Deutschen Christen“ in Schleswig-Holstein ins Amt bringen lassen. Lange hingegen genoss das Vertrauen der jungen Theologen.
Die Wertschätzung, die die lauenburgischen Pastoren ihrem Superintendenten entgegenbrachten, kann man daran erkennen, dass diese anlässlich seines 25-jährigen Amtsjubiläums im Jahr 1939 die „Johannes-Lange-Stiftung“ einrichteten, deren Erträge zur Förderung des kirchlichen Lebens bestimmt waren. Lange zählt zu den wenigen kirchenleitenden Persönlichkeiten Schleswig-Holsteins, die in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ihren ursprünglichen Überzeugungen treu blieben und die eine kritische Distanz zum Regime wahrten.

 

 

Liebe Besucher und Besucherinnen unserer Homepage,

angesichts der steigenden Infektionszahlen und der neuen Regeln müssen wir unsere gewohnten Veranstaltungen in der kommenden Zeit aussetzen.

 

Die Gottesdienste werden wir bis auf Weiteres wie geplant immer Sonntag um 10 Uhr in der Stadtkirche feiern, allerdings wird dringend darum gebeten, den Mund-Nasen-Schutz auch im Gottesdienst zu tragen. Auch die übrigen Abstands- und Hygieneregeln sind genau einzuhalten.

 

Wir laden herzlich ein zu einer Andacht am Buß- und Bettag, 18.11.2020, um 16 Uhr in St. Petri mit Pröpstin Frauke Eiben und Mitgliedern des BUND. Sie beteiligen sich Bundesprogramm „Demokratie leben!“ mit dem Projekt „Apfelbäume für Meinungsfreiheit und Erinnerung.“  Der Korbiniansapfel oder KZ-3 ist eine der Apfelsorten, die Korbinian Aigner während seiner Gefangenschaft im KZ Dachau züchtete, wohin er wegen seiner anti-nationalsozialistischen Haltung gebracht worden war. Bei uns in Ratzeburg wird mit zwei Bäumen an Korbinian Aigner und den Superintendenten Johannes Lange erinnert, der  von 1914  an an St. Petri wirkte und sich während der Nazi-Diktatur nicht von nationalsozialistischer Ideologie vereinnahmen ließ.

 

Wir sind weiter für Sie da:

Pastorin Wiebke Keller, Tel. 04541/8792866, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pastorin Margrit Kehring-Ibold, Tel. 0176 1979 0278, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

(Dietrich Bonhoeffer)

 

 

Zum Schutzkonzept geht es hier:

pdf.pngSchutzkonzept27.05.2020Beliebt

 

Seit Oktober 2020 dürfen wir Musikpädagogin Christine Kuhlmann-Dollansky in unserer KiTa begrüßen.

Immer mittwochs musiziert Frau Kuhlmann-Dollansky mit kleinen Gruppen zu je acht Kindern.

Auch die Erzieherinnen sind dabei und grooven sich in den Rhythmus mit ein.

Da werden Instrumente ausprobiert und Klanggeschichten, Call-Response-Lieder, Bodypercussion und Vieles mehr angeboten.

Musik als Sprache und Verständigung aller Nationen und Menschen-ein Schlüssel zur Welt!

Wir freuen uns und bedanken uns von ganzem Herzen bei der Bürgerstiftung Ratzeburg, die uns dieses Projekt ermöglicht.

 

Andrea Krumkühler  

(KiTa-Leitung)

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