Aktuelles Kirchengemeinde

Mancher wird  sich noch an die Aufregung erinnern, mit der 1967 der Start des Farbsehens begleitet wurde (auch wenn die meisten noch keinen Farbfernseher besaßen). Ganz so spektakulär ist der Schritt in die Farbigkeit beim Gemeindebrief der Kirchengemeinde St. Petri in Ratzeburg zwar nicht, aber ein bisschen aufgeregt wären sie schon, bekennen die Mitglieder des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde.

 

Regelmäßige Besucher der Webseite von St. Petri werden schon bemerkt haben, dass die Online Version des Gemeindebriefes bereits mit der letzten Ausgabe in Farbe vorlag. Mit der Ausgabe 212 für Juni/Juli 2018 erscheint der Gemeindebrief nun auch in der Druckfassung erstmalig in Farbe und soll damit für alle Leser attraktiver werden und dazu anregen, darin zu blättern, zu lesen und sich über das vielfältige Gemeindeleben in St. Petri zu informieren. Mit dem Farbdruck einher geht der Wechsel hin zu einem handlicheren Format, das es ermöglichen wird, ihn auch in die Handtasche zu stecken oder auf dem Nachttisch abzulegen.

 

Natürlich wurde auch an die Umwelt gedacht: die Produktvariante DACHS aus der Naturschutz-Kollektion der beauftragten Druckerei ist mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet und wird auf 100 % Altpapier gedruckt!

 

Das Redaktionsteam der Gemeinde freut sich über Rückmeldungen und wird seine Bemühungen fortsetzen, den Gemeindebrief noch ansprechender und informativer zu gestalten. Es wünscht allen Lesern viel Freude an der neuen Farbigkeit.

 

Heinz Nestler

Zu einer Audienz in Schloss Amalienborg in Kopenhagen empfing Königin Margarethe II. von Dänemark Vertreter der Kirchengemeinde St. Petri  und des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg sowie der Stadt Ratzeburg.  Pastor Martin Behrens und Jürgen Meier sowie Propst em. Dr. Hermann Augustin waren zusammen mit Bürgermeister Rainer Voß von der Königin nach Kopenhagen eingeladen worden.
Auch Dompropst Jens Torkild Bak aus der Partnerstadt Ribe (Dänemark), Stiftungssekretärin Charlotte Loevenhardt Henriksen von der Stifung „Augustinus Fonden“ (Kopenhagen) und Lizzi Damgaard, die Leiterin von „Selskabet for Kirkeling Kunst“ in Kopenhagen (Paramentenwerkstatt), waren von der Königin eingeladen worden.
Die Königin überreichte mit großer Freude ein nach ihrem Entwurf in Kopenhagen von Lizzi  Damgaard angefertigtes, kostbares Kanzelantependium für die Stadtkirche St. Petri in Ratzeburg.
Was bisher geschah:
Bei einem Zusammentreffen, zu dem die Ratzeburger Delegation von der Königin im April 2017 bereits in die Werkstatt „Selskabet for Kirkelig Kunst“ in Kopenhagen eingeladen worden war, äußerte die Königin die Absicht, ein Kanzelantependium nach ihrem Entwurf für St. Petri anfertigen zu lassen. In dieser Werkstatt, in der sie oft zu Besuch ist, weil nach ihren Entwürfen und auch von der Königin selbst Paramente angefertigt worden sind, ist die Königin immer wieder gern zu Besuch.
So entdeckte sie das Altarantependium von St. Petri, dass König Friedrich VI. der Stadtkirche St. Petri 1816 geschenkt hatte, nachdem das Herzogtum Lauenburg 1815 nach dem Wiener Kongress dänisch und der König auch Herzog von Lauenburg wurde. Propst Dr. Augustin hat Dompropst Jens Torkild Bak bei dessen Besuch in Ratzeburg dieses Antependium gezeigt und Dompropst Bak hatte sich um die Restaurierung und deren Finanzierung außerordentlich  bemüht. Das Antependium konnte in Kopenhagen restauriert werden. Die Kosten dafür spendete die Firma Hudevad A/S, vertreten durch den CEO  Michael Boel Olesen aus Ribe. Die Fa. ist seit 170 Jahren in Ribe ansässig. Michael  Boel Olesen ist die Städtepartnerschaft zwischen Ribe und Ratzeburg wichtig und die gute Beziehung zu Dompropst Bak.
Das restaurierte Altarantependium wurde  in einem feierlichen Gottesdienst am 2. Oktober 2016 in St. Petri in Anwesenheit auch  vieler dänischer Gäste der Öffentlichkeit wieder neu  gezeigt.

Der Königin war für das Kanzelantependium daher wichtig, an das Material, die Farbe, und die Art der Gestaltung, an den roten Samt des Altarantependiums  anzuknüpfen. Bei dem Motiv hatte sie an Petrus, den Namensgeber von St. Petri, gedacht und selbst eine Zeichnung mit einem Hahn angefertigt und gemeinsam mit den Ratzeburgern besprochen.
Das Kanzelantependium erzählt daher eindrucksvoll von Petrus, seiner größten  Krise, die der Hahn symbolisiert, und der niemanden aufgebenden Liebe seines Herrn.

„Eure Majestät, wir freuen uns sehr und sind sehr bewegt von der Wertschätzung, die Sie den Menschen in unserer Stadt und unserer Kirchengemeinde St. Petri  entgegenbringen.

Mit diesem Kanzelantependium wird zugleich ein geschichtlicher Bogen von mehr als 200 Jahren seit 1816 gespannt, geprägt durch die Freude an den historischen Zusammenhängen, die lebendendige und überall in unserer Stadt nach wie vor erlebbare und sehr zukunftsorientierte dänische Zeit im Herzogtum Lauenburg, und der Begegnung heute, die wir Ratzeburger nie vergessen werden“,  sagte Bürgermeister Rainer Voß in seinen Dankesworten,  worin er auch die Grüße des Bürgervorstehers,  der Mitglieder der Stadtvertretung und der Bürgerinnen und Bürger der Stadt einschloss.

Propst em. Dr. Herrmann Augustin überbrachte die Grüße und den Dank  des Kirchenkreises und von Pröpstin Frauke Eiben.

„Wir Lauenburger ev.-luth. Christen pflegen seit damals bis heute heute dänische, kirchliche Tradition,  zu Pfingsten und am Reformationstag, das Anbringen des von Friedrich VI. geschenkten Altarantependiums und nun heute durch das von Ihnen geschenkte, rote  Kanzelantependium. Zum anderen besitzt der offizielle lauenburgische Talar zwei dänische Merkmale: er ist eng anliegend  mit der langen, vorne sichtbaren Knopfreihe und den weißen Manschetten, allerdings ohne Halskrause sondern mit Beffchen. Bis heute tragen die leitenden Geistlichen wie die jetzige Pröpstin diesen Talar.“
Augustin schloss seine Dankesworte  in dänischer Sprache mit  einem Segenswort, das in den dänischen Kirchen üblich ist:
„Gud, vor himmelk fader, velsign og bevar dronning Margrethe og hele kongens hus og hold din beskaermende haand over Danmarks folk og faedreland som en vigtig partner in vor europaeisk familie.“

Die Ratzeburger Delegation überreicht Königin Margerethe ein  ganz besonders schönes Velum mit Ajour-Stickerei, Schattenstickerei und anderen Techniken aus Leinen von der  Ratzeburger Paramentenwerkstatt. Ein Velum ist ein liturgisches Tuch, mit dem die Abendmahlgefäße verhüllt werden.   Das Motiv zeigt drei ineinander greifende Ringe, die symbolisch für die Trinität, die Dreieinigkeit Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes stehen.
Königin Margarethe begutachtete fachkündig die ganz besonders schöne Arbeit von Dorothee Fiedler  und freute sich über dieses besondere Geschenk.
„Bitte erzählen Sie in Ratzeburg, dass es mir eine besondere Freude war,  Sie kennen zu lernen und anerkennend festzustellen, wieviel Ihnen unsere gemeinsame Geschichte bedeutet.  Möge dieses wunderschöne Kanzelkleid daran auch in Zukunft erinnern“, sagte die Königin zum Abschluss der Audienz im Schloss Amalienborg.

Die Finanzierung  des Kanzelantependiums hat die Stiftung „Augustinus  Fonden“ aus Kopenhagen übernommen.

 

 

 

Der Weihegottesdienst für das neue Kanzel-Antependium wird am Pfingstsonntag, den 20. Mai 2018 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche St. Petri  mit Beteiligung von Dompropst Bak aus Ribe  stattfinden.
Alle sind dazu herzlich eingeladen!



   







Am Freitag, 08. Juni 2018 um 20.00 Uhr tritt Volker Bengl mit seinem Soloprogramm "In mir klingt ein Lied“ in der Stadtkirche St. Petri in Ratzeburg auf.

Auf dem Konzert-Programm stehen u.a. „Selig sind die Verfolgung leiden", "Ich bete an die Macht der Liebe", "Dank sei dir Herr".

Bei seinen Vorträgen wird er von hervorragenden Pianisten bzw. Organisten begleitet.

Volker Bengl wurde in Ludwigshafen in der Pfalz geboren. Nach dem Studium an der Musikhochschule Mannheim-Heidelberg, trat er sein erstes Festengagement am Staatstheater Saarbrücken an. Anschließend war er für 16 Jahre festes Ensemble-Mitglied am "Staatstheater am Gärtnerplatz" in München. Darüber hinaus sang er bislang an zahlreichen Theatern, darunter an so bedeutenden Opernhäusern, wie der Wiener Volksoper oder der Semperoper Dresden. Sein Repertoire umfasst 80 Opern- und Operettenrollen. Nahezu 1.000 weltweit gesungene Konzerte, zahlreiche TV-Shows, sowie sechs auf dem Markt erschienene Solo-CD´s runden seine künstlerische Bilanz ab. Zuletzt hat er die 70 Titel umfassende CD-Box „Das große Starportrait Volker Bengl - Dein will ich sein“, die nur über Readers Digest zu beziehen ist, veröffentlicht.

2015/16 war Volker Bengl mit seinem Soloprogramm "Still wie die Nacht" und seit Anfang 2017 ist er mit „Schön ist die Welt“ und „In mir klingt ein Lied“ auf erfolgreiche Deutschlandtournee.

Kartenvorverkauf:

Bücherei am Markt

Tourist-Information Ratzeburg

Eintrittspreis: 22 € zzgl. VVG

 

Wir sind „Die Petri-Sterne“ , der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri in Ratzeburg.

Viele von euch werden uns schon einmal bei einem unserer Auftritte erlebt haben.

Wir singen schwungvolle „Klassiker“ wie z.B. „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden“ oder „Gottes Liebe ist so wunderbar", haben aber auch die aktuellen „Hits“ der Kinder aus den ersten Schuljahren im Repertoire.

 

Nähere Informationen – mit Fotos und Klangbeispielen - gibt es auf unserer Internetseite.

 

Jeder, der Lust hat mitzumachen (keine Altersbegrenzung!) , ist herzlich willkommen!

Wir proben jeden Donnerstag von 16:00 – 16:45 Uhr in der Ansveruskirche.

Interessenten melden sich bitte bei: Karina Turowski, Tel.: 04541 /891111 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

                                                  


 

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