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Aus unserem Konzept

Aus unserem Konzept

 

1. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das christliche Menschenbild. Jedes Kind ist ein Geschöpf Gottes; wir möchten, dass jedes Kind spürt, dass es geliebt und wichtig ist. So steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Als erste öffentliche Bildungseinrichtung begleiten wir die Kinder auf ihren individuellen Bildungswegen und eröffnen ihnen neue Bildungswelten anhand der Schleswig-Holsteinischen Bildungsleitlinien. Durch Beobachten und Dokumentieren in Form von Beachtungsbögen und kindereigenen Portfolios entstehen nachvollziehbare Entwicklungsschritte für Kinder und Eltern.

 

2. Rolle der pädagogischen Fachkraft

Das Verhältnis der pädagogischen Fachkraft zu dem Kind basiert auf einer sicheren, vertrauens- und verständnisvollen Bindung. Wir verstehen uns als Begleiter der Kinder auf ihrem Lern- und Bildungsweg, der unterstützend, anregend und helfend zum Wohle des Kindes agiert.

 

3. Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit:

Soziales Lernen und Gemeinschaftsfähigkeit: Ein wesentlicher Teil des Sozialen Lernens findet im täglichen Umgang miteinander statt. Unsere altersgemischten Gruppen bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten zur Identifikation, zur Nachahmung, aber auch zur Ablehnung sowie zur Erprobung ihrer Fähigkeiten und Grenzen.

Begleitende, unterstützende Hilfe zur Konfliktbewältigung, Stärkung der Persönlichkeit, Toleranzbereitschaft und Einhaltung von Grenzen sind wesentliche Anliegen unserer Einrichtung. Unser Umgang miteinander als Erwachsene hat dabei Vorbildcharakter für das Kind, auch im Umgang mit Menschen anderer Kulturen.

Bewegung: Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten sind Grundvoraussetzung für eine gesunde und harmonische Gesamtentwicklung des Kindes. Um ihren natürlichen Bewegungsdrang nachzukommen und möglichst viele Sinneserfahrungen zu sammeln, können Kinder bei uns auf dem Außengelände klettern, schaukeln, rutschen, springen, rollern, matschen, bauen… oder im Innenbereich mit Bewegungsbaustelle, Sprossenwand, Matte, Kriechtunnel, Bälle, Seile,… selbständig oder unter Anleitung aktiv sein. Auch Wald-und Naturtage gehören zu regelmäßigen Erlebnissen und bieten vielschichtige Bewegungsmöglichkeiten und somit elementare Lernerfahrungen.

Religionspädagogik: In einer evangelischen Einrichtung zu arbeiten ist für uns als pädagogisches Team mit der Herausforderung verbunden, elementare Sinn-und Lebensfragen der Kinder und deren Erfahrung und Erlebnisse religionspädagogisch aufzunehmen und in den Alltag zu integrieren. „Mit Gott groß werden“ heißt für uns in wiederkehrenden täglichen Ritualen z.B. Tischgebete und christliche Lieder, aber auch in regelmäßigen, kindgemäßen Gottesdiensten und Kinderbibelwochen und im Feiern von christlichen Feste unseren Glauben zu leben.

Natur und Umwelt: In unserem naturnahen Außengelände und bei den Ausflügen in den Wald erleben die Kinder täglich die Natur in ihrer Vielfältigkeit mit allen Sinnen. Dabei entdecken und erforschen sie Neues, sind neugierig und suchen nach Antworten und Lösungen; allein oder in Gemeinschaft mit Interessierten. Motiviertes Lernverhalten, das von Ausdauer und Konzentration geprägt ist bildet sich daraus ganz spielerisch.

 

4. Formen der pädagogischen Arbeit

Pädagogische Ziele werden in unserer Einrichtung auf die Situation der Kinder abgestimmt.

 

Das Spiel: Das Spiel bildet die Basis, um die Entwicklung der Bildungs- und Lernprozesse zu fördern, zu unterstützen und anzuregen. Im Spiel erfährt das Kind eine vielfältige und differenzierte Entwicklung im emotionalen, im sozialen, im kognitiven und im motorischen Bereich. Kinder nutzen das Spiel, um die äußeren Reize mit ihren inneren Bedürfnissen zu verbinden. Unsere Aufgabe ist es, ihnen Bedingungen zu schaffen, die ihnen ein intensives und vielfältiges Spiel ermöglichen.

Projekte und Angebote: In unserer pädagogischen Arbeit finden gruppeninterne und gruppenübergreifende Projekte und Angebote ihren Platz. Der zeitliche Rahmen variiert dabei je nach Thema und Intensität der Bearbeitung und Weiterentwicklung durch die Kinder. Schulanfänger werden mit dem Konfliktbewältigungsprogramm „Faustlos“ vertraut gemacht, jüngere Kinder können an einem speziellen Sprachförderprogramm teilnehmen, um hauptsächlich ihren Wortschatz zu erweitern. Im letzten halben Jahr vor der Einschulung erhalten die Kinder spezielle Wochenaufgaben, um ihre Selbst-und Sozialkompetenz zu stärken.

Inklusion: Wir leben in unserer Einrichtung jeden Tag in dem Selbstverständnis des Grundgedankens der Inklusion. Inklusion meint, dass eine Pädagogik der Vielfältigkeit gelebt wird und alle mit ihren unterschiedlichen Lebenssituationen in der Kindertagesstätte willkommen sind. Kinder mit einem zusätzlichen Förderbedarf erhalten Unterstützung durch eine interne Heilpädagogin.

 

 

5. Die Gestaltung von Übergängen

Die Eingewöhnungsphase in der Krippe ist an dem Berliner Modell angelehnt.

Das bedeutet, dass das Kind von der Person seines Vertrauens solange begleitet wird, bis es eine vertraute Bindung zu mindestens einer pädagogischen Fachkraft aufgebaut hat.

 

Die Eingewöhnungsphase in den Elementarbereich beginnt mit dem „Schnuppertag“ vor der Aufnahme und dem Aufnahmegespräch zwischen der pädagogischen Fachkraft und den Eltern. Nach der Aufnahme ist die Eingewöhnung abhängig von der jeweiligen Entwicklung des Kindes. Häufig ist ein schnelles Abschiednehmen, verbunden mit einem Ritual, die hilfreichste Form für das Kind.

 

Der Übergang von der Krippe in den Elementarbereich wird mit einem Übergabegespräch zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Eltern eingeleitet. Es folgen dann individuelle Kontaktaufnahmen von zukünftigen pädagogischen Fachkräften und den Kindern in der neuen Gruppe.

 

Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule wird mit unterschiedlichen Aktivitäten für die Kinder von Seiten der Kita, aber auch in Kooperation mit der Grundschule gestaltet. Dazu gehören z.B. Sprachförderung oder soziales Kompetenztraining in der Schule, ein Schulbesuch, spezielle Aktionen in der Kita und im Umfeld. Zum Ende der Kita-Zeit wird den Eltern ein letztes Entwicklungsgespräch angeboten, um einen gelingenden Start in die Schule zu ermöglichen.

 

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